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UN-Report warnt vor dramatischen Folgen durch Desinformation
Fake News und Manipulationen gehören zu den größten Risiken unserer Zeit. Zu diesem Schluss kommt der erste UN-Report zu globalen Risiken. Der EISC-Krisenresilienzgipfel ist eine Antwort auf diesen Weckruf.

Viele Risiken haben längst den Status einer Krise, heißt es in dem ersten Bericht dieser Art vom United Nations Office for Disaster Risk Reduction (UNDRR). 80 Prozent der befragten Akteurinnen und Akteure in 136 Ländern gaben bei der Umfrage an, dass sie diese Aussage als zutreffend für Falschinformationen und Desinformation finden. Erst an zweiter und dritter Stelle nach den Herausforderungen durch die Kommunikation gaben sie Ungleichheit und geopolitische Spannungen an. 

„Der Bericht belegt, welche Rolle die Kommunikation spielt“, so Prof. Dr. Thierry Girard, Vize-Präsident des European Institutes for Safe Communication (EISC) mit Sitz in der Schweiz. „Es ist wichtiger, denn je, dass Kommunikation global als Sicherheitsfaktor und als grundlegende Voraussetzung für gesellschaftliche Resilienz anerkennt wird“. 

Neben der Rolle sicherer Kommunikation ist es nach Ansicht von EISC entscheidend, über Ländergrenzen hinweg gemeinsam zu handeln. Genau darauf weise auch der Report hin, sagte Girard, der stellvertretender Leiter der Anästhesiologie am Klinikum Basel ist. 

„Wenn Falsch- und Desinformation das größte Risiko unserer Zeit sind, dann ist die Zusammenarbeit unsere beste Verteidigung“, sagte EISC-Gründungspräsidentin Prof. Dr. Annegret Hannawa. 

Der UN-Report erschien wenige Wochen vor dem Krisenresilienzgipfel, zu dem das EISC mehrere dutzend internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Technologien, Politik, Praxis und Medien zu einem Krisenrelienzgipfel nach Altdorf in der Schweiz eingeladen hat. Die Fachleute erarbeiten dort vom 8. bis 10. September 2025 Empfehlungen, Leitlinien und Konzepte, um den Risiken durch Desinformation und Polarisierung entgegenzu treten. Geplant sind zudem Pilotprojekte, um die Empfehlungen schnellstmöglich in der Praxis umzusetzen. 

European Institute for Safe Communication (EISC)
c/o Innovations-Biotop Uri
Bahnhofplatz 1
6460 Altdorf (UR) Switzerland


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