
Kassaaluk Kristensen
Während globale Mächte über die strategische Zukunft Grönlands diskutieren, steht der Journalismus unter wachsendem geopolitischem Druck. Kassaaluk Kristensen berichtet aus der Perspektive einer Redaktion, die Souveränitätsdebatten und nationale Wahlen begleitet — und zeigt, warum Journalismus künftig über die Rolle des Beobachters hinausgehen und sich als sicherheitsrelevanter Akteur verstehen muss, um die gemeinsame Faktenbasis einer Gesellschaft zu schützen.
Kassaaluk Kristensen ist Digitalredaktorin bei Mediehuset Sermitsiaq, einem der wichtigsten Medienhäuser Grönlands. Dort verantwortet sie die nationale Berichterstattung über mehrere Plattformen hinweg und entwickelt journalistische Formate wie Video, Podcasts und Liveblogs.
In ihrer Arbeit begleitet sie redaktionelle Teams durch digitale Transformationsprozesse und entwickelt neue Formen der Zusammenarbeit in modernen Newsrooms. Zuletzt leitete sie die Berichterstattung über die wachsende internationale Aufmerksamkeit für Grönland — insbesondere im Zusammenhang mit dem steigenden Interesse der USA an der strategischen Rolle der Insel — sowie über nationale Wahlen. Neben ihrer Tätigkeit bei Sermitsiaq ist sie derzeit Fellow am Constructive Institute in Aarhus, Dänemark.
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